19 Tipps für die Blog-Erstellung

19 Tipps für die Blog-Erstellung

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Tipps für die Blogerstellung

So umgehst du die ersten Klippen

Wer ein eigenes Blog erstellen möchte, benötigt nicht viel, um in die Blogosphäre zu starten. Was auf den ersten Blick so einfach erscheint, birgt jedoch für Einsteiger einige offene Fragen und potenzielle Stolpersteine. Deshalb möchten wir hier auf ein paar Tipps eingehen, die Dein Blog für einen erfolgreichen Start rüsten.


Tipp 1: Wähle ein passendes Blogsystem

Schon zum Start Deines Blogs sollte eine langfristige Strategie die Grundlage aller weiteren Entscheidungen bilden. Wähle daher ein System, welches Deinen Anforderungen genügt. Mit dem Google-System Blogger.com lässt sich zum Beispiel relativ einfach Geld durch die Schaltung von AdSense-Anzeigen verdienen. Tumblr.com eignet sich besonders gut für das schnelle Teilen von Bildern, Videos und Audio-Dateien. Medium.com zeichnet sich durch hochwertige Inhalte und ein minimalistisches Design aus. Ghost.org gibt dem Blogger dagegen mehr Gestaltungsfreiheit.

WordPress.com ist das bekannteste und meistgenutzte System mit scheinbar unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Inzwischen entwickelte sich eine riesige Community rund um diese Plattform. Zunächst kannst du zwischen zwei Möglichkeiten wählen: Entweder Du legst einen Blog direkt auf WordPress.com an oder Du installierst WordPress auf einem eigenen Webspace, welcher Dir von einem Webhoster bereitgestellt wird. Die Vorteile der letzteren Variante: Sie haben eine eigene Domain und haben einen größeren Spielraum bei der individualisierten Gestaltung Ihrer Website. Dies erfordert allerdings ein wenig mehr Aufwand, was uns gleich zum nächsten Tipp bringt.


Tipp 2: Finde den richtigen Webhoster

Für Dein erstes Blog und bei wenig Erfahrung mit der gesamten Materie erweist sich für Dich ein Anbieter als hilfreich, welcher Dir alle notwendigen Ressourcen in einem Paket zur Verfügung stellt: Webspace, Domain und das passende Content Management System, also das Verwaltungssystem für Dein Blog. So bieten zum Beispiel die WordPress-Pakete von STRATO alles, was Du zum Start brauchst. Außerdem ist die ohnehin einfache Installation von WordPress auf ein Minimum reduziert.


Tipp 3: Investiere in ein preisgünstiges Design

Für Dein Blog benötigst Du ein passendes Design-Template, bei WordPress auch "Theme" genannt. So eignet sich für ein Blog mit vielen Fotos ein Theme mit großen Bildflächen. Um ein gut programmiertes Theme für Dein Blog zu kaufen, musst Du nicht viel Geld ausgeben, sondern Dir Deiner Ansprüche bewusst sein. Ein gutes Design-Portal ist Themeforest. Hier findest Du günstige und dennoch hochwertige Vorlagen für jeden Zweck und Geschmack. Du kannst Dir darin einen Überblick verschaffen, die Themes testen und Dir die preiswerteste Option heraussuchen.


Tipp 4: Orientiere Dich beim Theme an der Community

Egal, ob preisgünstig, teuer oder gar kostenfrei: Orientiere Dich bei den Themes in jedem Fall an den Bewertungen und Kommentaren der Community. Schlecht programmierte oder an bestimmten Stellen Probleme aufweisende Themes erhalten schlechte Beurteilungen von anderen Nutzern. Die Reaktion der Entwickler auf die Kommentare und Kritiken der User ist ebenfalls interessant: Solche, die nicht reagieren und die Fehler nicht beheben, verdienen weder Deine Aufmerksamkeit noch Dein Geld.


Tipp 5: "Sprechende URLs" mit aussagekräftigen Keywords

Deine Blog-Seiten sollten eingängige, gut lesbare und einfach zu merkende URLs haben, also Adressen, unter welchen die einzelnen Seiten im Internet zu erreichen sind. Bei einem Beitrag über die besten Adobe Photoshop Plugins würde sich zum Beispiel die URL „meinblog.de/adobe-psd-plugins“ eignen. Das macht den Link nutzerfreundlich, weil gut zu merken. Auch Suchmaschinen können solche URLs besser lesen, was sich positiv auf das Ranking deiner Seiten auswirkt.


Tipp 6: Installiere nicht zu viele Plugins

Zu viele Plugins (Zusatzfunktionen, die optional installiert werden können) wirken sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit einer Website aus. Installiere möglichst nur die Plugins, die Du wirklich benötigst. Vorher solltest Du immer sicherstellen, dass sie aus einer seriösen Quelle stammen und von anderen Usern positiv bewertet wurden.


Tipp 7: Individualisiere den Untertitel Deines Themes

Ein häufiger und wirklich unnötiger Fehler: Der Administrator lässt den WordPress-Untertitel einer Website unverändert, weil das Theme ihn nicht anzeigt – ein fataler Fehler, da der Untertitel zumindest in den Google Suchergebnissen dargestellt wird. Wenn Du in Google nach „Just another WordPress Site“ suchst, bemerkst Du schnell, dass sich so mancher Blogbetreiber damit keinen Gefallen getan hat. Dabei kann der Untertitel im WordPress-Dashboard ganz einfach unter „Einstellungen“, dann „Allgemein“ angepasst werden.


Tipp 8: Strukturiere die Inhalte Deines Blogs

Um eine Website für die Suchmaschine zu optimieren, müssen alle Inhalte suchmaschinen-freundlich dargestellt werden. Die einzelnen Beiträge in Deinem Blog solltest Du demnach mithilfe von aussagekräftigen Überschriften, sinnvollen Absätzen oder kurzen Bulletpoints strukturieren. Dies hilft nicht nur dem Leser beim Erfassen des Textes, sondern vereinfacht es dem Webcrawler von Google und anderen Suchmaschinen, Deine Website abzusuchen und zu indexieren sowie die Wichtigkeit der einzelnen Seitenelemente zu bewerten.


Tipp 9: Achte auf die Mobiltauglichkeit Deines Blogs

Achte bei der Wahl des Themes für Dein Blog darauf, dass die Vorlage im Responsive Design gestaltet wurde, damit sich das Erscheinungsbild und die Navigation der Website bei Bedarf an die Displaygröße von Smartphones oder Tablets anpassen. Schließlich werden inzwischen knapp ein Drittel aller Websites mobil aufgerufen.


Tipp 10: Veröffentliche regelmäßig neue Beiträge und verlinke sie

Wer regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht, der baut sich langfristig eine treue Leserschaft auf. Zudem schaut der Webcrawler bei aktiven Blogs öfter vorbei. Eine gute interne Verlinkung zwischen den Beiträgen hilft dem Crawler beim Finden der einzelnen Einträge.


Tipp 11: Mit dem Plugin Yoast SEO zu mehr Sichtbarkeit

Das Plugin „Yoast SEO“ ist eine beliebte, kostenfreie WordPress-Erweiterung, welche Dir bei einer suchmaschinen-optimierten Aufbereitung Deiner Inhalte hilft. Mithilfe des Plugins kannst Du Deine Beiträge nach allen wichtigen SEO-Kriterien prüfen lassen und sie auf dieser Grundlage gezielt optimieren – zum Beispiel bei der Formulierung der Titel und bei den Beschreibungen zu deinen Artikeln. Sofern Du das wichtigste Keyword Deines Artikels in die Beschreibung (auch "Description" genannt) mit aufnimmst, verbessert sie die Platzierung Deines Artikels in den Suchergebnissen zu eben diesem Begriff. Zudem kannst Du Dich mit einer aussagekräftigen und interessanten Description in den Suchergebnissen von Deinen Wettbewerbern abheben, um die Neugier des Users zu wecken und ihn zum Anklicken zu animieren.


Tipp 12: Mache es Hackern schwer

Hacker und solche, die es werden wollen, probieren sich gerne an WordPress aus. Vermeide deshalb bei der Registrierung vorgegebene Login-Nutzernamen wie „Admin“ oder „Webmaster“ und wähle ein starkes Passwort. Zudem bietet Dir das Plugin „Limit Login Attempts“ weiteren Schutz, nämlich die Begrenzung der Anmeldeversuche beim Login. So folgt bei zu vielen Anmeldeversuchen eine Sperrung der IP-Adresse für den Account für eine vorher festgelegte Zeit.


Tipp 13: Mache einen umfassenden Sicherheitscheck für Dein Blog

Das Plugin „All In One WP Security and Firewall“ bündelt alle wichtigen Sicherheitsmaßnahmen und analysiert die Website sowie mögliche Sicherheitslücken. Ob Spam-Kommentare, ein schwacher Login-Name oder weiterer Schutz vor Angreifern: Es visualisiert den Schutz der Website in Form einer Messuhr und gibt hilfreiche Tipps und Anleitungen für den Einsatz weiterer Schutzmaßnahmen.


Tipp 14: Suche den Kontakt zu anderen Bloggern

Baue Dir, je nach Thema und Nische, ein eigenes Netzwerk mit anderen Bloggern auf. Suche den Kontakt in sozialen Netzwerken und Foren, stelle Fragen und gib selbst Hilfestellung. Dies ermöglicht Dir, Teil einer größeren Community zu werden, ihre Bedürfnisse kennenzulernen und den Dialog mit den Lesern und anderen Bloggern anzustoßen. Wenn Deine Glaubwürdigkeit als Blogger in der Community steigt, wird es für Dich immer einfacher, Kooperationen mit anderen Bloggern zwecks einer externen Verlinkung einzugehen. Denn je mehr externe Webseiten an sinnvoller Stelle auf Dein Blog verlinken, desto stärker gewichtet Google Deine Website.


Tipp 15: Kommentiere andere Blogs

Suche Dir ein paar Blogs mit ähnlichen Inhalten oder Schnittstellen zu Deinem Thema und verfasse konstruktive Kommentare. So machst Du nicht nur Blogger, sondern auch interessierte Leser auf Dich aufmerksam. Hüte Dich allerdings vor zu viel Eigenwerbung: Damit machst Du Dich unglaubwürdig und baust Dir eine schlechte Reputation auf.


Tipp 16: Reagiere selbstbewusst auf negative Kommentare

Ein Blog dient vorrangig dazu, das Gespräch unter den Lesern und Bloggern anzuregen. Doch was, wenn stattdessen Störenfriede wie Spammer und Trolle, oder einfach nur schlecht gelaunte Nörgler, die Kommentarspalte für sich einnehmen? Prüfe alle Kommentare, bevor Du sie freigibst, und antworte konstruktiv. Bei ernst gemeinten, negativen Kommentaren solltest Du schnell reagieren, öffentlich antworten und als letzte Option den privaten Diskurs anbieten.


Tipp 17: Berücksichtige die Impressumspflicht

Wenn Du nur ein Blog über Deine persönliche Sicht der Dinge, Deinen Urlaub oder Deine Briefmarkensammlung schreiben möchtest, benötigst Du kein Impressum. Sobald die Inhalte aber im Zusammenhang mit (direkten oder indirekten) wirtschaftlichen Interessen stehen, musst Du ein Impressum mit Deinem Namen, einer Anschrift und einer E-Mail-Adresse angeben. Eine Telefonnummer ist nicht notwendig, aber empfehlenswert. Sofern Du keine Telefonnummer angibst, bist Du dazu verpflichtet, innerhalb von 60 Minuten über ein Kontaktformular erreichbar zu sein.


Tipp 18: Binde Social Media-Buttons in Dein Blog ein

Wenn Deinen Lesern Dein Blog gefällt, möchten sie die Beiträge womöglich mit Freunden, Familie oder Arbeitskollegen teilen – sei es auf Facebook, Twitter oder Pinterest. Die sozialen Netzwerke bieten Tools an, um ihre Teilen-Buttons in Webseiten zu integrieren und die Inhalte in den viralen Umlauf zu bringen. Mit ein paar Tipps und Tricks im Social Media Bereich, kann man die Reichweite seines Blogs erhöhen.


Tipp 19: Sei persönlich und habe Mut zur Meinung

Ein spannendes Thema bildet das Fundament für eine treue Leserschaft. Doch Blogs leben auch von der persönlichen Perspektive der Autoren, ihren Meinungen, Umfragen und Diskussionen mit den Usern. Das Blog dreht sich also um Deine Person: Werde als Persönlichkeit für den Leser greifbar und bleibe somit für ihn in Erinnerung.


Fazit: Nutze das Wissen Anderer für deinen eigenen Weg

Ein erfolgreiches Blog setzt sich aus einem entwicklungstechnischen Konzept und inhaltlicher Individualität zusammen. Schau Dir die Konzepte anderer, erfolgreicher Blogger an und überlege, was Du für Dein Blog übernehmen kannst. Bewahre Dir jedoch den Mut, aus der Masse herauszuragen und eine individuelle Strategie zu entwickeln.

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