Das richtige WordPress Template für Deinen Blog

Auf welche Faktoren Du bei der Wahl eines Templates achten solltest


Aus dem Inhalt

Verschaffe Dir einen Überblick

Profi- und Hobbyentwickler auf der ganzen Welt veröffentlichen täglich neue Templates, stellen diese kostenfrei oder -pflichtig zur Verfügung und bieten dem WordPress-Nutzer die Qual der Wahl. Die Wahl des passenden Templates, der entwicklungstechnische und visuelle Rahmen für die eigene Website, bildet den entscheidenden Grundstein für den Aufbau eines erfolgreichen Blogs mit WordPress. Wir haben Dir die wichtigsten strategischen Faktoren für ein gutes Template zusammengefasst – damit Du Dich von den Möglichkeiten nicht überwältigt fühlst und Du Deinem Blog bereits zu Beginn alles gibst, was er braucht.


Kostenloses WordPress Template

Kostenpflichtig oder kostenlos: Ist das hier die Frage?

Es gab Zeiten, in denen der Preis eines Templates ein gutes Indiz für seine Qualität war. Kostenfreie Templates hingegen standen häufig und zu Recht in einem schlechten Ruf: bestenfalls mangelhaft programmiert und schlimmstenfalls ein Trojanisches Pferd zur Sammlung von Nutzerdaten – diese Zeiten sind heute glücklicherweise vorbei. Inzwischen ist eine WordPress-Community entstanden, welche mit Freude an der Sache tausende hochwertige und trotzdem kostenfreie Templates oder „Themes“, wie WordPress die Design-Vorlagen nennt, entwickelt. Aber auch kostenpflichtige Themes gibt es mittlerweile zu günstigen Preisen. So kostet zum Beispiel das beliebte Redwood-Theme nur 37 Euro.

Ein Rat vorab: Der Preis sollte keine primäre Rolle spielen. Stattdessen solltest Du Dein Augenmerk auf die Qualität der Template-Programmierung legen. Diese wirkt sich wesentlich auf die kritischen Faktoren und entwicklungstechnischen Möglichkeiten Deines zukünftigen Blogs aus, welche wir im Folgenden behandeln werden. Wie Du herausfinden kannst, ob das Template etwas taugt? Die Bewertungen und Kommentare von anderen Nutzern in den Foren der Template-Anbieter bieten gute Indikatoren. Ebenfalls wertvoll: ein technischer Support, welcher auf eben diese Kommentare und kritische Fragestellungen der User schnell und ausführlich reagiert.


Vorteile von WordPress Templates

Vor- und Nachteile von kostenpflichtigen Templates

Abgesehen von oben genannten Indikatoren zur Bewertung eines Templates, gibt es ein paar Aspekte, die für ein kostenpflichtiges Template sprechen:

  • Regelmäßige Updates: Ein attraktiver Faktor für ein kostenpflichtiges Template, häufig auch „Premium Theme“ genannt, sind die in aller Regel beständigen entwicklungstechnischen Optimierungen durch die Programmierer. Dies ermöglicht Dir und Deinem Blog, mit den technischen Entwicklungen von WordPress mitzuhalten und den aktuellen Sicherheits-Standards zu genügen.
  • Individualität: Kostenfreie Themes mit hochwertiger Qualität sind beliebt und dementsprechend oft im Einsatz. Wer ein kostenpflichtiges Premium Theme kauft, wird sich von anderen Websites visuell abheben.
  • Anleitung: Zu den Premium Themes wird von den Entwicklern oft eine Anleitung angeboten, welche dem User erklärt, wie er die technischen Möglichkeiten optimal nutzen kann. Bei kostenfreien Themes ist dies eher selten der Fall.

Allerdings sprechen auch ein paar Aspekte gegen den Einsatz von kostenpflichtigen Themes:

  • Preis: Ein kostenpflichtiges Theme kann günstig, je nach Anspruch und Ausprägung der bereits genannten Vorteile, aber auch sehr teuer sein. Die Preisspanne reicht von ca. 30 bis 500 Euro.
  • Höherer Zeitaufwand: Die meisten kostenpflichtigen Templates bieten dem User mehr entwicklungstechnische Möglichkeiten. Zwar bleibt die WordPress-Administration standardgemäß nutzerfreundlich, erfordert von dem User jedoch die Bereitschaft, sich mit den Plugins tiefer und ausgiebiger zu befassen, damit er das Potential des Themes ausschöpfen kann und der Kostenaufwand sich lohnt.
  • Unliebsame Zusatzfunktionen: Wer für ein Theme etwas bezahlt, erwartet selbstverständlich ein paar Extra-Features, mit denen er sich von den kostenfreien Themes abhebt. Dementsprechend überfrachten die Programmierer ihre Templates gelegentlich mit Zusatzfunktionen, für die der User letztendlich keine Verwendung hat. Einerseits können Features zur Wandlungsfähigkeit des Blogs beitragen, andererseits ihn unnötig aufblähen. Der User muss für sich abwägen, was er braucht und was ihm langfristig und strategisch hilft.
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Ladezeit eines WordPress Templates

Weniger ist mehr: Die Ladegeschwindigkeit ist entscheidend

Der positive Domino-Effekt einer schnellen Ladegeschwindigkeit sollte ein wesentliches Kriterium bei der Wahl eines Templates darstellen: Nicht nur die User profitieren von einer schnellen Anzeige aller Inhalte, sondern auch das Ranking der Website, also die Positionierung in den Google-Suchergebnissen, verbessert sich. Wenn die Besucher eines Blogs eine positive Erfahrung mit der Ladezeit machen, dann sind sie nicht nur eher gewillt auf der Seite zu verweilen, sondern sich auch tiefer in die Seite einzuklicken. Kurz: Das gesamte Nutzerverhalten der Besucher verbessert sich, die Angebote einer Website werden besser wahrgenommen und infolgedessen mit einer stärkeren Präsenz in der Suchmaschine belohnt. Was aber sind die Faktoren, die eine Website zu langsam machen?

  • Zu viele Zusatzfunktionen: Wie bereits schon erwähnt, sind viele Features oftmals weniger ein Segen, als vielmehr ein Fluch. Themes, welche 20 verschiedene Zusatzfunktionen, also Plugins, oder eine Vielzahl an Java-Animationen anpreisen, hören sich gut an, verlangsamen in der Praxis aber oft die Ladegeschwindigkeit.
  • Zu viele großformatige Dateien: Manche Templates sind für den Einsatz von großen Bild- und Video-Dateien konzipiert. Allerdings kann ein übermäßiger Gebrauch von großen Dateien die Geschwindigkeit einer Website schmälern. Dabei ist weniger oft mehr - nicht nur für die Ladezeit, sondern auch für das Auge.
  • Der aktuelle Stand des Templates: Die Ladezeit einer Website hängt letztendlich auch von dem entwicklungstechnischen Stand des Templates ab. Manche Entwickler versäumen es, ihre Templates regelmäßig zu aktualisieren. Deswegen lohnt sich ein Blick in die Update History, welche jedem Theme beigefügt sein sollte.

Um die Ladezeit eines Themes zu überprüfen, bietet der Pingdom Website-Geschwindigkeits-Test Abhilfe: Im Textfeld kannst Du die URL der Demoversion des Templates eingeben sowie die Geschwindigkeit testen und bewerten lassen. Die bei der WordPress-Community beliebten Templates bieten Dir dabei gute Referenzwerte für den Vergleich mit eher unbekannten Vorlagen.


Nutzerfreundliches WordPress Template

Mit einem schicken Design zur starken Nutzerfreundlichkeit

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, doch das Design Deiner WordPress Homepage sollte sich neben Deinem persönlichen Geschmack vor allem an der Benutzerfreundlichkeit für Deine zukünftigen Besucher orientieren. Ein paar Tipps für die Blog-Erstellung können als Einstieg hilfreich sein. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist der Klick zum passenden Portal: Dort, wo sich die besten Designer tummeln, welche nicht nur ein Auge für Ästhetik, sondern auch für die Ansprüche und Bedürfnisse der User haben, wirst Du eine hochwertige Bandbreite an nutzerfreundlichen Vorlagen finden. So bieten die Portale Themeforest, StudioPress oder Elegant Themes für jeden Geschmack und Zweck die passenden Optionen.

Um das richtige Template zu finden, solltest Du die verschiedenen Themes in der Demo-Version testen und nach eigenen Maßstäben bewerten: Ist die Bedienung der Website einfach? Oder kriegst Du eher Kopfschmerzen beim Anblick des Layouts? Nimm dabei immer die Perspektive Deiner zukünftigen Besucher ein und stelle Dir vor, wie Dein Thema in dem Template zur Geltung kommen kann.


Responsive WordPress Template finden

Responsive Design: Überall und mobil ist die Zukunft

Knapp ein Drittel aller Website-Aufrufe geschehen mittlerweile über das Mobiltelefon oder Tablet – Tendenz steigend. Eine mobilfreundliche Darstellung von Websites auf dem Smartphone oder Tablet mithilfe eines Responsive Designs ist inzwischen schon fast selbstverständlich. Daher sind alle aktuellen Themes standardgemäß mit einem Responsive Design ausgestattet. Trotzdem sollte diese Funktion vorher geprüft werden: Google bietet Dir dazu eine Analyse der Webseite bezüglich einer mobilfreundlichen Darstellung an. Du kannst hier die URL der Demoversion in dem Google-Tool eingeben und das Theme auswerten lassen.

Die folgenden Kriterien für das passende Theme werden oft und gerne übersehen, stellen jedoch weitere wichtige Stellgrößen für die Entscheidung dar:

  • Administrationsbereich: Die Administration des Templates variiert mehr oder minder je nach Design-Vorlage. WordPress ist in der Regel benutzerfreundlich. Sollte ein Entwickler neben der Demo des Erscheinungsbildes eines Templates auch eine Demo zur Bedienung des Administrationsbereichs anbieten, dann ist das ein echter Bonus und sollte getestet werden.
  • SEO: Die Suchmaschinenoptimierung, also die gezielte Optimierung einer Website und ihrer Inhalte zwecks einer besseren Positionierung in den Google-Suchergebnissen, wird bei WordPress durch viele zusätzlich installierbare Plugins ermöglicht und vereinfacht. Dennoch sollte ein Theme auf seine SEO-freundliche Programmierung hin überprüft werden. Ob Google Chrome oder Firefox: Mit MozBar oder SEO Site Tools lassen sich für verschiedene Browser gute Zusatzfunktionen installieren, mit denen eine Demo geprüft werden kann.
  • Sicherheit: Ob ein Theme den Sicherheits-Standards genügt und ausreichend geschützt ist, lässt sich bereits in den User-Kommentaren zu den einzelnen Template-Angeboten herauslesen. Technische Fehler und Sicherheitslücken hinterlassen in den Foren und User-Bewertungen ihre Spuren. Themes, welche kaum genutzt werden, sind dagegen keine weise Investition. Die Resonanz derer, die sich mit einem Theme bereits intensiv beschäftigt haben, bildet in jedem Fall einen sicheren Bezugspunkt für die eigene Entscheidung.

WordPress Template finden

Fazit: Auf die entwicklungstechnische Qualität kommt es an

Für den Einsteiger mag die Entscheidung für das richtige Template als eine überwältigende Herausforderung erscheinen – gerade im Hinblick auf die Vielzahl der relevanten Kriterien. Doch wer bereits die wichtigsten Faktoren für die Bewertung eines Themes beachtet, der wird für seinen Blog den richtigen Grundstein legen:

  • Es empfiehlt sich zunächst der Blick zum Entwickler und seiner Reputation.
  • Die Resonanz der Nutzer, in Form von Kommentaren in Foren und Bewertungen auf der Anbieter-Seite, ist ein hilfreicher Indikator für die Bewertung eines Themes.
  • Die Ladezeit eines Themes muss immer im Voraus getestet werden, denn sie hat eine große Auswirkung auf die Interaktion der Besucher mit einer Website.
  • Ein Theme muss in jedem Fall angenehm zu bedienen sein und es dem Besucher einfach machen, die Inhalte zu konsumieren.
  • Da Websites verstärkt über Smartphones und Tablets aufgerufen werden, muss das Theme ein Responsive Design beinhalten.
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