WordPress-Blogging für Anfänger

  • WordPress-Blogging: Der schnellste Weg zur eigenen Website
  • Tipps für Neulinge – so wird Ihr WordPress-Blog erfolgreich

Ihr Blog bei WordPress: Die ersten Schritte

Wer sich dazu entschlossen hat, einen eigenen Blog zu starten, sieht sich mit zwei Aufgaben konfrontiert: Zum einen muss die technische Grundlage für die eigene Website geschaffen, zum anderen die inhaltliche Seite konzipiert werden – möglichst mit Texten, die Leser anlocken und den Bekanntheitsgrad des Blogs steigern. Wenn es um die Wahl der richtigen Software geht, entscheiden sich viele Blogger-Neulinge für WordPress: Das Content Management System gilt heute als das meistgenutzte Blog-System weltweit.

Die Macher legen besonderen Wert darauf, dass die Installation von jedem in fünf Minuten bewerkstelligt werden kann. Wenn Sie sich für einen Hosting-Anbieter wie STRATO entscheiden, können Sie die Installation auch über Ihren Kunden-Login vornehmen. Ansonsten können Sie die Software direkt von der WordPress-Homepage herunterladen und mithilfe eines FTP-Programmes auf Ihrem Webspace installieren.

Die Basis: Blog-Name und Domain

Nach der Installation müssen Sie Ihren WordPress-Blog konfigurieren. Dabei stehen schon die ersten Entscheidungen an:

Wie wollen Sie Ihren Blog taufen? Der Name Ihrer persönlichen Website darf gerne individuell sein. Allerdings sollten Sie auch darauf achten, dass er zum einen leicht in Erinnerung bleibt und zum anderen etwas mit dem Thema zu tun hat, über das Sie schreiben möchten. Nur so weiß ein potenzieller Leser, was ihn erwartet. Im besten Fall enthält Ihr Blog-Name ein Keyword, nach dem in diesem Zusammenhang häufig gesucht wird – allzu konstruiert sollte er aber nicht wirken. Ebenfalls wichtig: Der Blog-Name sollte sich nach Möglichkeit auch in der Domain wiederfinden. So kann sich der Nutzer beides auch besser merken.

Achten Sie auch bei der Wahl Ihres Nutzernamens darauf, ein individuelles Kürzel oder Ihren Namen allgemeinen Bezeichnungen wie „Admin“ oder „Administrator“ vorzuziehen. Denn Standard-Benutzernamen wie „Admin“ in Kombination mit einem schwachen Passwort erhöhen das Sicherheitsrisiko immens. Hackern stünde so Tür und Tor offen.

Individuelles Design als Blickfang

Bevor Sie sich an den ersten Beitrag Ihres WordPress-Blogs setzen, sollten Sie Zeit in das Design investieren und Ihren Blog mit nützlichen Extrafeatures ausstatten. So ist der Blog angenehm zu lesen und hebt sich auch optisch von dem Standarddesign ab. Das gelingt bei einem Blog, der über WordPress erstellt wird, denkbar einfach: Über verschiedene, oft kostenlose Themes und Plug-ins können Sie das Aussehen Ihrer Site ganz einfach individuell gestalten, sie um eine Newsletter-Funktion erweitern oder Ihre Beiträge mit Ihren Social-Media-Kanälen vernetzen. Achten Sie allerdings darauf, das CMS nicht mit Plug-ins zu überfrachten, denn eine zu hohe Zahl aktiver Plug-ins kann die Performance negativ beeinflussen.

Der richtige Umgang mit Plug-ins

Einige Plug-ins, etwa eines zur Suchmaschinen-Optimierung oder zum Überwachen und Steigern des Traffics auf der Seite, sind sinnvoll, andere hingegen weniger. Gehen Sie sicher, dass die Plug-ins aus vertrauenswürdigen Quellen stammen, bevor Sie sie installieren – zum Beispiel, indem Sie die Bewertungen und die Anzahl der aktiven Installationen prüfen. Achten Sie auch darauf, dass Sie aktuelle Plug-ins installieren: Plug-ins, bei denen das letzte Update bereits Jahre zurückliegt, sind unter Umständen nicht mehr mit neuen WordPress-Versionen kompatibel und zudem ein Sicherheitsrisiko.

Thema und Inhalte: Das Herz Ihres WordPress-Blogs

Das Grundgerüst Ihres WordPress-Blogs steht? Dann können Sie endlich das tun, was Sie eigentlich vorhatten: schreiben. Das grobe Thema haben Sie sich sicherlich schon im Vorfeld überlegt – nun geht es an den Feinschliff. Wie wollen Sie die Thematik anpacken? Was verbindet Sie mit Mode, Fotografie, Haustieren oder was immer Sie als Gegenstand Ihres Blogs auserkoren haben? Um sich eine treue Leserschaft aufzubauen, ist Originalität von zentraler Bedeutung. Versuchen Sie also einen besonderen Dreh oder eine Nische zu finden, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Wieso sollte man genau Ihren Blog verfolgen? Diese Frage sollten Sie präzise beantworten können.


Hier einige Tipps für Neulinge in Sachen WordPress-Blogging:

  1. Seien Sie anders als die anderen und finden Sie Ihren eigenen Stil.
  2. Beschäftigen Sie sich mit der Blogsphäre, also lesen und kommentieren Sie andere Blogs.
  3. Verweisen Sie auf andere Blogs, um auf sich aufmerksam zu machen und selbst verlinkt zu werden.
  4. Üben Sie Zurückhaltung mit Werbung – kaum ein Blog wirft von Anfang an Gewinn ab.
  5. Posten Sie regelmäßig.
  6. Seien Sie geduldig und setzen Sie sich Zwischenziele.

Sie wünschen sich praktische Tipps von erfahrenen WordPress Nutzern? Wir haben eine Umfrage zum Thema WordPress Blogging unter WordPress Profis und denen, die es werden wollen, durchgeführt. Die persönlichen Tipps und Tricks wurden ausgewertet und wir möchten Sie gern mit Ihnen teilen. Zusätzlich finden Sie weitere unserer Empfehlungen hier.

WordPress: Für Blog-Einsteiger eine gute Wahl

Um in die Blogging-Welt zu starten, eignet sich WordPress bestens: Die Handhabung der Software ist leicht verständlich, zudem müssen Sie für das Content Management System zunächst keinen einzigen Cent investieren. Hier können Sie sich also ausprobieren – schließlich weiß man meist nicht im Vorfeld, ob einem das Bloggen auch tatsächlich Spaß bereitet. Bei technischen Problemen stehen Ihnen zudem ein hilfreiches Support-Team sowie eine große deutschsprachige User-Community zur Seite, die eine Vielzahl an Tutorials für WordPress nicht nur als CMS zur Verfügung stellen. Falls Sie Gefallen am Teilen Ihrer Gedanken finden und sich Ihr WordPress-Blog allmählich füllt, empfiehlt es sich, an eine geeignete Back-up-Lösung zu denken. Entweder Sie besorgen sich ein geeignetes Plug-in oder Sie werden Kunde einer Webhosting-Plattform wie STRATO, die die Sicherung Ihrer Inhalte und Daten für Sie übernimmt.

Hosting-Dienst oder kostenlose lokale Installation – Sie haben die Wahl. Hosting-Dienste sind vor allem für Nutzer interessant, die sich voll auf die Texterstellung konzentrieren wollen oder nur über Grundkenntnisse im Bereich der Skriptsprachen verfügen. Man kann aus vorgefertigten Themes wählen und diese anpassen. Sicherheits-Updates und Back-ups übernimmt in der Regel der Dienstleister. Die selbst gehostete Version ermöglicht Ihnen hingegen die volle Kontrolle über Ihr Webprojekt, erfordert allerdings auch etwas Mehraufwand. Die Wartungsarbeiten und Back-ups muss man selbst durchführen.

WordPress-Blogging im Überblick

  • Der Blog-Name: Persönlich und themenbezogen soll er sein.
  • Themes und Plug-ins: Achten Sie auf Individualität und treffen Sie eine kluge Auswahl.
  • Finden Sie Ihre thematische Nische und vernetzen Sie sich mit anderen Bloggern.

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