WordPress installieren in wenigen Minuten

  • Keine Programmierkenntnisse nötig, um WordPress zu installieren
  • Voraussetzungen: aktuelle WordPress-Version, Server mit Webspace, FTP-Programm
  • Unsere Installationsanleitung bringt Sie ganz leicht zum Ziel

WordPress-Installation einfach selbst vornehmen

Heutzutage kann jeder mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS) eine Website erstellen, Beiträge verfassen und diese online stellen. Mit WordPress erhalten Sie ein leistungsstarkes CMS mit übersichtlicher Benutzeroberfläche und einfacher Menüführung. Damit richten Sie ganz leicht Ihre eigene Website ein und verwalten sie. Aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und hohen Leistungsfähigkeit zählt WordPress zu den weltweit beliebtesten Content-Management-Systemen. Ursprünglich stand bei WordPress das Blogging im Vordergrund. Mittlerweile lassen sich mit dem CMS und den vielfältigen Plug-ins auch andere Arten von Websites umsetzen, z. B. News-Portale, Unternehmens-Websites und Onlineshops.

Drei Dinge, die Sie für die WordPress-Installation benötigen

Um WordPress erfolgreich zu installieren, benötigen Sie drei Dinge: Zuerst ist natürlich eine Version von WordPress erforderlich, die Sie kostenfrei unter Wordpress.org herunterladen können. Dabei handelt es sich um eine .zip-Datei, die Sie auf Ihrem lokalen Computer, egal ob Windows oder Mac, entpacken müssen. Darüber hinaus benötigen Sie einen Webserver mit Webspace und einer MySQL-Datenbank. Wichtig ist, dass der Webserver die Programmiersprache PHP unterstützt. Als Letztes benötigen Sie ein FTP-Programm (File Transfer Protocol) wie FileZilla, das Sie auf Ihrem Computer installieren. Es ermöglicht Ihnen, die Daten, die Sie für WordPress benötigen, auf den Server hochzuladen.

Nach der Vorbereitung: Wie installiere ich WordPress?

Haben Sie die WordPress-Version, einen Server und ein FTP-Programm besorgt, können Sie mit der Einrichtung Ihres WordPress-Blogs beginnen. Verbinden Sie sich mithilfe Ihres FTP-Clients mit Ihrem Webserver und laden Sie die Dateien aus dem entpackten WordPress-Archiv auf Ihren Webspace. Achten Sie darauf, nur die Dateien aus dem „wordpress“-Ordner zu kopieren und nicht den Ordner selbst. Denn sonst verändert sich die Verzeichnisstruktur, und Ihr WordPress-Blog ist zukünftig unter „meinedomain.de/wordpress“ statt einfach nur unter „meinedomain.de“ erreichbar. In dem Fall müsste die Installation nachträglich noch einmal umziehen. Das Hochladen der Dateien kann einige Minuten dauern.

Konfigurieren Sie die Datenbank für die WordPress-Installation

Bis es endlich richtig mit dem WordPress-Blogging losgehen kann, sind es nur noch wenige Schritte: Damit die eigentliche WordPress-Installation problemlos über die Bühne geht, müssen Sie auf Ihrem Webspace eine Datenbank anlegen. Gehen Sie dafür in den Administrationsbereich Ihres Hosters und erstellen Sie eine neue Datenbank, sofern noch keine vorhanden ist. Da sich jedoch dieser Menüpunkt bei jedem Hoster an einer anderen Stelle befindet, kann es dafür keine allgemein verbindliche Anleitung geben. Bei STRATO können Sie unter dem Punkt Datenbanken und Webspace und dort unter dem Unterpunkt Datenbankverwaltung neue Datenbanken hinzufügen.


Datenbank erstellen, um WordPress zu installieren
Die Datenbank erstellen Sie im Kunden-Login Ihres Hosting-Anbieters


Ist die Datenbank angelegt, benötigen Sie anschließend folgende Informationen über die Datenbank, die Ihnen im Menü Ihres Hosters angezeigt werden: Benutzername, Datenbankname, Datenbankpasswort und Datenbankhost.Haben Sie diese beisammen, öffnen Sie die Datei wp-config-sample.php, die Sie auf Ihrem Webspace finden, mit einem HTML-Editor wie zum Beispiel Notepad++. Ändern Sie die folgenden Einträge mithilfe der Informationen, die Sie zuvor gesammelt haben:

  • define(‚DB_NAME‘, ‚database_name_here‘); – Statt „database_name_here“ tragen Sie den Namen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_USER‘, ‚username_here‘); – Statt „username here“ tragen Sie den Benutzernamen der Datenbank ein.
  • define(‚DB_PASSWORD‘, ‚password_here‘); – Statt „password_here“ tragen Sie das Passwort der Datenbank ein.
  • define(‚DB_HOST‘, ‚localhost‘); – In den meisten Fällen kann „localhost“ stehen bleiben. Bei manchen Webhostern muss in diesem Feld jedoch die Datenbank-Host-URL eingetragen werden.

Im Anschluss müssen Sie noch Authentifizierungscodes eintragen, die Sie weiter unten in wp-config-sample.php finden. Der Generator von WordPress.org liefert Ihnen die Codezeilen, die Sie in die entsprechenden Platzhalter in der wp-config.php-Datei einfügen, wie in diesem Beispiel zu sehen ist:


WordPress installieren: Der Authentifizierungscode
Die Platzhalter für den Authentifizierungscode…

WordPress installieren: Vollständiger Authentifizierungscode
…sehen so aus, nachdem der generierte Schlüssel korrekt kopiert wurde.


Sind die genannten Zeilen in der wordpress-config.php-Datei ersetzt, speichern Sie die Datei und fahren mit der Installation fort.

Installation von WordPress mit nur einem Klick

Sobald die Datenbank eingerichtet ist, können Sie WordPress installieren. Rufen Sie dazu in Ihrem Browser die Domain Ihres WordPress-Blogs auf und fügen Sie die Endung wp-admin/install.php an, also zum Beispiel meinedomain.de/wp-admin/install.php. Haben Sie eine andere Verzeichnisstruktur auf Ihrem Webspace, beeinflusst dies auch die URL. Wenn alles richtig eingerichtet ist, sollten Sie die Begrüßungsseite sehen. Nun können Sie den Namen des Blogs, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort festlegen. Außerdem ist es sinnvoll, das Häkchen bei „Ich möchte, dass mein Blog in Suchmaschinen wie Google erscheint“ zu setzen, damit Ihr WordPress-Blog dort auch zu finden ist. Mit einem Klick auf WordPress installieren wird die eigentliche Installation durchgeführt und Sie gelangen zur Login-Seite. Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie im Backend die Konfiguration Ihrer Seite vornehmen und Struktur, Design und Inhalt der Seite bestimmen.

Anbieter für WordPress-Hosting nehmen Ihnen die Arbeit ab

Wenn Ihnen die Installation zu umständlich ist oder Sie sich einfach nicht damit auseinandersetzen möchten, haben Sie die Möglichkeit, ein WordPress-Hosting bei einem Anbieter wie STRATO zu buchen. Denn dort ist die WordPress-Installation deutlich einfacher, da die Datenbank bereits fertig eingestellt ist und Sie sich nicht mit Code herumschlagen müssen. Weitere administrative Arbeiten wie Sicherheitsupdates und Systemaktualisierungen werden Ihnen ebenfalls abgenommen, sodass Sie sich vollständig auf die Gestaltung des Inhalts konzentrieren können. Die Kosten sind in der Regel abhängig vom Umfang der Leistungen sowie von der Größe des Webspaces, der Ihnen zur Verfügung gestellt wird. Folgende Vorteile genießen Sie, wenn Sie sich für ein WordPress-Hosting von STRATO entscheiden:

  • Sie müssen sich lediglich Ihre Domain sichern. Wir konfigurieren Ihre Datenbank und hosten den Server, sodass Sie Ihren Blog in wenigen Schritten online stellen können.
  • Wir stellen Ihnen Webspace zur Verfügung, damit Sie Videos, Bilder und weitere Dateien hochladen können. Der Webspeicher lässt sich jederzeit erweitern und damit Ihren Bedürfnissen anpassen.
  • Automatische Updates gewährleisten, dass Ihre WordPress-Version immer auf dem neuesten Stand ist und eventuell auftretende Sicherheitslücken schnell geschlossen werden. Das ist ein wesentlicher Vorteil, denn Schwachstellen ermöglichen im schlimmsten Fall, die komplette Seite lahmzulegen und Passwörter abzugreifen. Mit unseren Updates genießen Sie maximale Sicherheit.
  • Automatische Back-ups: Ihre Daten gehen nicht verloren, falls einmal Probleme auftreten.
  • Sehr gute Performance dank schneller Datenbanken auf SSD.

WordPress-Installation: Ein Fazit

Wenn Sie die WordPress-Installation und -Konfiguration selbst übernehmen, sind einige Dinge zu beachten, etwa die korrekte Einrichtung der Datenbank. Auch die Ordnerpfade müssen berücksichtigt werden, damit die URL später stimmt. Wenn Sie sich für ein WordPress-Hosting von STRATO entscheiden, wird Ihnen der organisatorische Aufwand größtenteils abgenommen, und Sie können sich voll und ganz auf den Inhalt Ihrer Website konzentrieren.


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