WordPress-Seiten im WYSIWYG-Editor erstellen

WordPress-Seiten im WYSIWYG-Editor erstellen

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WordPress und WYSIWYG: Wofür steht das überhaupt?

WYSIWYG ist ein Akronym: What You See Is What You Get. Es bedeutet so viel wie: „Du bekommst, was du siehst.“ So wie die Inhalte im Backend eingegeben werden, so sehen sie dann auch auf der entsprechenden Seite (im Frontend) aus.


WordPress-Beiträge im WYSIWYG-Modus erstellen

Besucher einer Website erhoffen sich spannende, unterhaltsame oder informative Inhalte in Form von Texten, Videos, Bildern oder Grafiken. Doch bevor diese im Frontend angezeigt werden – damit wird das bezeichnet, was der Besucher auf einer Seite sieht –, müssen sie erst einmal irgendwo eingegeben werden. Dies passiert mithilfe eines Editors im sogenannten Backend, das ist der Administrations- und Verwaltungsbereich für Seitenbetreiber. Bei WordPress gibt es zwei Varianten: einen klassischen HTML-Editor und den WordPress-WYSIWYG-Editor. Wenn Sie nicht viel von HTML verstehen, ist vor allem letzterer für Sie interessant, da Sie damit Inhalte wie in einem Word-Dokument formatieren können. Sie können im Editor mit den Buttons „Visuell“ (WYSIWYG) und „Text“ zwischen beiden Modi hin- und herschalten.

WYSIWYG bei WordPress
Hinter der Schaltfäche „Visuell“ versteckt sich der WYSIWYG-Editor bei WordPress.

Die Vorteile des WordPress-WYSIWYG-Editors

Tabellen, Bilder und Formatierungen des eigentlichen Textes müssen mit dem WYSIWYG-Editor für WordPress also nicht aufwendig per HTML-Code umgesetzt werden, sondern können einfach per Mausklick über die Benutzeroberfläche hinzugefügt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch Nutzer ohne HTML-Kenntnisse Inhalte erstellen können. Außerdem verbessert sich die Leserlichkeit bei der Content-Erstellung, denn HTML-Tags lenken schnell vom eigentlichen Inhalt ab, was z. B. das Korrekturlesen erschwert. So erstellen können Sie den Text schneller und besser strukturieren und müssen nicht ständig zwischen der Vorschau und dem Editor wechseln. Außerdem schmuggeln sich beim Umgang mit HTML-Tags auch gern Fehler ein. Der Vorteil eines WordPress-WYSIWYG-Editors ist, dass Sie Texte aus einem Word-Dokument oder aus einem anderen Schreibprogramm einfach in den Editor kopieren können und der Inhalt korrekt dargestellt wird.


Mit Plug-ins den WYSIWYG-Editor für WordPress erweitern

Doch so verlockend die Vorteile auch klingen, gibt es einen entscheidenden Nachteil, wenn Sie auf den vorinstallierten WordPress-WYSIWYG-Modus setzen: Die Funktionen des Editors sind auf das Mindeste beschränkt – z. B. Fettungen, Aufzählungen oder Verlinkungen. Doch WordPress wäre nicht WordPress, wenn es dafür nicht Plug-ins gäbe, die den Funktionsumfang erweitern. Das bekannteste und beliebteste Plug-in ist das Tiny MCE Advanced. Damit können Sie verschiedene Funktionen und Buttons ganz leicht hinzufügen.

Standardmäßiger WYSIWYG-WordPress-Editor
Der Standard-WordPress-Editor sieht ein wenig nackt aus.


WordPress und sein WYSIWYG-Editor mit Plug-ins
Mit einem Plug-in wird der Funktionsumfang deutlich erweitert.

Die Vorteile von Plug-ins für den WYSIWYG-Editor:

  • Zusätzliche Bearbeitungsleiste über dem Texteingabefeld
  • Schriftart und -größe können individuell verändert werden
  • Einfachere Erstellung und Bearbeitung von Tabellen
  • „Suchen und Ersetzen“-Funktion direkt im Editor
  • Mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Erstellen von Listen

Probleme mit dem WYSIWYG-Editor bei WordPress

Es kann vorkommen, dass der WordPress-WYSIWYG-Editor nicht so funktioniert, wie er sollte. Schaltflächen werden nicht korrekt angezeigt oder der Text ist nicht mehr sichtbar. Vor allem nach einem Update auf eine neuere WordPress-Version treten diese Bugs gerne auf. Mit diesen Schritten beheben Sie die Darstellungsfehler:

  • Browsercache löschen
  • Webbrowser wechseln
  • Hinzufügen einer Codezeile: Öffnen Sie die wp-config-Datei und fügen Sie die Zeile define('CONCATENATE_SCRIPTS', false); unmittelbar nach dem PHP-Opening-Tag hinzu.

Fazit zu WordPress und WYSIWYG

Der WordPress WYSIWYG-Editor ist eine tolle Möglichkeit, um Texte ganz einfach zu erstellen und zu formatieren. Ebenso lassen sich Mediendateien ganz einfach einbinden, ohne dass man sich durch einen Dschungel an HTML-Code wühlen muss. Wer es allerdings gern ganz genau nimmt und in HTML fit ist, für den dürfte der HTML-Editor weiterhin die erste Wahl bleiben, da man dort Abstände, Größen etc. präziser definieren kann.

  • WYSIWYG steht für „What You See Is What You Get“
  • Ermöglicht Texterstellung und Bearbeitung ohne HTML-Kenntnisse
  • Mittels Plug-ins lässt sich die Funktionalität des Editors erweitern
  • Geprüfte Sicherheit

    Geprüfte Sicherheit
  • Service-Sieger

    Service-Sieger
  • Testsieger Webhosting

    Testsieger Webhosting
  • 24/7-Support (optional)

    24/7-Support
  • Deutscher Datenschutz

    Deutscher Datenschutz