Bezahlmethoden im Internet

Bezahlmethoden im Internet: Der Webshop-Ratgeber

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Bezahlmethoden im Internet

Denken Sie aus Kundensicht

Wer einen Webshop betreibt, verkauft nicht nur bloß Sachleistungen, sondern tritt auch als Dienstleister in Erscheinung: Ein wesentliches Ziel im E-Commerce sollte sein, dem potentiellen Käufer den Kaufabschluss so einfach wie möglich zu machen. Eine Studie des ECC Köln in Kooperation mit der Universität Aschaffenburg ergab, dass Online-Kunden bei ihrem Einkauf großen Wert auf die Bezahlmethoden im Internet legen. Mehr als 20 Prozent brechen demnach ihren Kauf ab, wenn das von ihnen bevorzugte Zahlungsverfahren fehlt. Dabei entwickelten sich in Deutschland bestimmte Bezahlmethoden zu den Lieblingen einzelner Kunden-Zielgruppen, während wieder ganz andere bei den Online-Händlern hoch im Kurs stehen. Die Kunst besteht also darin, die Bedürfnisse von Shop-Betreiber und Kunde in Einklang zu bringen.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die gängigsten Bezahlsysteme im Internet.


Beliebte Zahlungsverfahren

Die beliebtesten Zahlungsverfahren in Deutschland


  • Rechnung
    Die Bezahlung auf Rechnung ist bei den Kunden in Deutschland die beliebteste Methode, denn sie erfolgt erst nach der Lieferung der Ware, so dass diese geprüft werden kann. Die Nachteile für Sie als Händler liegen dabei auf der Hand: ein Zahlungsausfallsrisiko und hohe Absicherungskosten. Der Versand von Mahnungen, schlimmstenfalls die Einschaltung eines Inkasso-Unternehmens, bedeuten für Sie einen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand.
    Dennoch bleibt dieses Verfahren für einige Branchen ein nicht wegzudenkendes System: So findet beispielsweise bei Fashion-Shops jede Transaktion nach der Prämisse „erst schauen, dann kaufen“ statt. Wer einen Mode-Online-Shop betreibt und die Zahlung auf Rechnung nicht anbietet, tut sich keinen Gefallen.
    Ein gangbarer Kompromiss für alle Seiten kann "Klarna Kauf auf Rechnung" darstellen. STRATO hilft Ihnen mittels Rechnungs-Mustern außerdem, eine korrekte Rechung zu erstellen.
  • Kreditkarte
    Die international etablierte Kreditkarte zählt zu den am häufigsten genutzten Zahlungsmitteln in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Prinzip: Die Bezahlung erfolgt beim Kaufabschluss über das Kreditkarteninstitut oder eine Bank. Gebühr: Je nach Kreditkarten-Anbieter und Branche müssen Sie als Händler einen Teil der Umsatzsumme an das Kreditkarteninstitut zahlen. Dies kann 0,7 bis 3,2 Prozent des Umsatzes betreffen. Vorteil: Die weit verbreiteten Kreditkarten bieten Ihnen eine relativ hohe Sicherheit und einen größtenteils automatisierten Transaktionsprozess.
  • SEPA-Lastschriftverfahren
    Das Einkaufen per Lastschrift setzte sich als die dritt-beliebteste Bezahlmethode im Internet in Deutschland durch. Für Kunden, welche weder über ein Konto bei einem gängigen E-Payment-Anbieter noch über eine Kreditkarte verfügen, ist dies die einfachste Alternative. Prinzip: Das Konto des Kunden wird belastet, sobald Sie als Händler das Geld anfordern. Hierzu muss der Käufer im Voraus seine Bankdaten preisgeben und Ihnen als Händler die Erlaubnis für den Bankeinzug erteilen. Vorteil: Die Lastschrift gilt als verhältnismäßig sicher und kosteneffizient.

E-Payment

E-Payment: Wie Sie es sich und dem Kunden einfach machen

E-Payment bezeichnet den elektronischen Zahlungsverkehr, welcher traditionelle Zahlungsmöglichkeiten wie auch moderne Online-Verfahren beinhaltet. Neben den bereits erwähnten Methoden bildeten sich neue und innovative Prozesse verschiedener Unternehmen heraus, welche es dem Kunden einerseits einfacher machen sollen, einen Kauf abzuschließen und Transaktionen zu tätigen, die andererseits auch auf bewährte Bezahlmethoden zurückgreifen. Die Anbieter gewährleisten einen hohen Service, legen besonderen Wert auf den Verkäuferschutz und sind mit ihren Systemen bereits bei der breiten Masse der Konsumenten etabliert. Hier einige Beispiele:

  • Skrill
    Der E-Payment-Dienstleister vereint über 20 verschiedene Zahlungsmethoden, arbeitet mit weltweit über 80 Banken zusammen und vereinfacht die Verarbeitung von Zahlungen. Sie brauchen lediglich ein Benutzerkonto bei Skrill, um den Dienst auf Ihrer Website einzubinden und die bevorzugten Bezahlmethoden gebündelt bereitzustellen. Die Transaktionsgebühren belaufen sich beim Empfang einer Zahlung auf 2,9 Prozent des Betrages.
  • POSTPAY
    Der Zahlungsdienst der Deutschen Post ermöglicht eine zentralisierte Bestell- und Zahlungsabwicklung über eine in Ihren Webshop integrierbare Schnittstelle. Vom Lastschriftverfahren bis zur Vorkasse: Sie vereint sechs Zahlarten, ohne dass Sie weitere Verträge mit Dienstleistern oder Banken abschließen müssen. Zudem vermittelt die Marke der Deutschen Post dem Neukunden ein Gefühl von Seriosität und Glaubwürdigkeit – ein Image, welches sich positiv auf Ihren Webshop auswirken wird. Für den Dienst müssen Sie als Verkäufer einen monatlichen Grundbetrag von 20 Euro und eine Transaktionsgebühr von 0,20 Euro sowie eine Provision von 2 Prozent an POSTPAY zahlen.
  • Sofortüberweisung
    Das Bezahlsystem lässt sich leicht in jeden Webshop einbinden und funktioniert mithilfe der Bankdaten der Kunden. Sobald alle notwendigen Daten übermittelt wurden, erhalten Sie als Verkäufer eine sofortige Zahlungsbestätigung und die Legitimation, den Geldbetrag beim zuständigen Geldinstitut selbst einzuziehen. Das System gilt als relativ sicher, da Sie als Verkäufer alle wichtigen Bankdaten erhalten. Die Transaktionsgebühren betragen mindestens 0,9 Prozent des Umsatzes.
  • giropay
    Bei giropay bezahlt der Kunde, ähnlich wie bei der Sofortüberweisung, durch die Angabe seiner Bankdaten, wobei das zuständige Geldinstitut dem Käufer im Anschluss eine entsprechende Rechnung übermittelt. Sie als Verkäufer erhalten dabei eine Zahlungsgarantie des Geldinstituts und können die Ware umgehend nach Eingang der Kontodaten ohne Risiko verschicken. Die Transaktionsgebühren belaufen sich auf mindestens 0,95 Prozent.
  • Amazon Payment
    Mit Amazon Payment etabliert sich eine Bezahlmethode, welche Ihnen als Verkäufer viel Arbeit abnimmt und Ihren Kunden einen hohen Service bietet. Der Amazon-Kauf mit einem Klick, den wohl alle User kennen, verleiht Ihrem eigenen Webshop Glaubwürdigkeit und sendet ein Vertrauenssignal an alle Neukunden. Zudem bringt es bereits bestehende Kunden bei Amazon mit Ihrem Online-Shop zusammen. Da es sich hier jedoch um einen anderen Online-Shop handelt, müssen Sie sich genau überlegen und abwägen, ob die Verknüpfung mit Amazon für Ihren Shop profitabel oder eher schlecht für die eigene Markenbildung ist. Sofern Sie ein einzigartiges Produkt verkaufen, welches auch auf Amazon ohne Konkurrenz dasteht, bleibt Amazon Payment dennoch eine praktische Bezahlmethode für Ihr Geschäft. Die Transaktionsgebühren betragen 1,9 Prozent und 0,35 Euro pro Zahlung.
  • PayPal
    Mit STRATO können Sie eine Schnittstelle zum Marktführer der Online-Bezahlsysteme - zu PayPal einrichten. Dieser Online-Service ist international einsetzbar und über den Administrationsbereich Ihres STRATO Webshops leicht freizuschalten. Als Händler profitieren Sie von der Effizienz in der Zahlungsabwicklung und der langjährigen Erfahrung des Dienstleisters. Darüber hinaus schafft der PayPal Käuferschutz Vertrauen bei Ihrer Kundschaft.
  • Tipp
    Beauftragen Sie einen Zahlungsdienstleister, welcher die Verwaltung und Koordination der Transaktionen übernimmt. Sollten die Zahlungsprozesse für Ihren Webshop komplexer werden und eine intensivere Betreuung der Käufer nach sich ziehen, haben Sie so einen Experten an Ihrer Seite, welcher sich mit der Abwicklung der Zahlungsverfahren und deren komplexen Bestimmungen auskennt. Von der Rechnung bis zum Inkasso-Management: Anbieter wie Klarna, Novalnet oder Heidelpay versetzen Sie in die Lage, Transaktionsprozesse vollständig oder auch nur teilweise auszulagern.

Fazit Bezahlmethoden

Fazit: Die Mischung macht's

Kundenfreundliche Bezahlmethoden tragen wesentlich zum Erfolg eines Online-Shops bei. Grundsätzlich sollten Sie bei allem, was Sie mit Ihrer Website tun, nicht nur aus der Sicht eines Verkäufers, sondern auch aus der Sicht eines Dienstleisters denken. So sollten die Bezahlmethoden an die Bedürfnisse und das Kaufverhalten der Zielgruppe angepasst werden, damit es nicht bei interessierten Besuchern bleibt, sondern tatsächlich zu einem Kaufabschluss kommt. Wer dagegen seine Produkte über komplizierte oder unübliche Verfahren verkauft, der verliert seine Kunden womöglich an die Konkurrenz. Neben der Bezahlmethode spielt auch die transparente Gestaltung der Kaufabwicklung eine Rolle, damit Kunden vertrauen in Ihren Shop haben.

Inzwischen haben sich einige Anbieter etabliert, die verschiedene Online Bezahlsysteme kombinieren, so dass sowohl Sie als Shop-Betreiber als auch Ihre Kundschaft gleichermaßen zufrieden sein können.

  • Geprüfte Sicherheit

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  • Deutscher Datenschutz

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